Glossar
Anti-Jagd-Training
Anti-Jagd-Training zielt darauf ab, den natürlichen Jagdtrieb eines Hundes so zu kanalisieren, dass er auf Signal von Wild oder anderen jagdauslösenden Reizen ablässt, statt den Trieb vollständig zu unterdrücken, was in der Praxis kaum gelingt. Häufig genutzte Bausteine sind ein sehr zuverlässiger Rückruf und gezielte Impulskontrollübungen.
- Begriff
- Anti-Jagd-Training
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Weil der Jagdtrieb bei manchen Rassen genetisch stark ausgeprägt ist, gilt vollständiges Abtrainieren als unrealistisches Ziel. Realistischer ist ein zuverlässiges Signal, mit dem der Hund auch in der Verfolgung anhält oder abbricht.
Alternative Ausläufe für den Jagdtrieb, etwa Beutespiele mit Spielzeug oder Nasenarbeit, können den natürlichen Trieb des Hundes in kontrollierten Bahnen befriedigen, statt ihn ausschließlich zu unterdrücken.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Einsatz von Sprachmodellen
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Stand dieser Angaben: 12. September 2026.